One Way To Lima

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Wenn nicht jetzt, wann dann?!

Im März 2017 lies uns der Gedanke nicht mehr los. Eine Weltreise steht definitiv ganz weit oben auf unserer Bucketlist.

Wir alle kennen die coolen Postkarten-Sprüche: Live Your Dreams; If You Can Dream It, You Can Do It; Don’t Call It A Dream, Call It A Plan; usw. Und wer hält sich dran? Wer lebt seine Träume wirklich?

Ich möchte niemals in meinem Leben etwas bereuen müssen. Und wenn ich diese Reise nicht mache, würde ich es bereuen, sehr! 

Bisher haben wir also davon geträumt und auf später verschoben. Aber wann ist später? Was muss passieren, damit wir es tun? Den perfekten Zeitpunkt wird es nie geben, wenn man sich nicht bewusst dafür entscheidet und kleine Opfer bringt. Das wurde uns klar.

Arbeit wird immer da sein. Bis zur Rente warten? Nein.

Irgendwann werden wir Kinder haben. Warten bis sie erwachsen sind? Nein.

Irgendwann kommen größere, finanzielle Verpflichtungen, dann wird es noch schwerer.

Fazit: Wenn nicht jetzt, wann dann?!

 

Also haben wir zum ersten Mal ernsthaft überlegt, ob wir uns es irgendwie zeitlich einrichten können, 1 Jahr zu reisen.

Ich als Selbstständige bin frei. Ich kann theoretisch machen was ich will. Dass das praktisch natürlich nicht ganz so einfach ist und dabei nicht nur die Zeit eine Rolle spielt, ist klar. Aber ich will und ich kann!

Es gibt Menschen, die brauchen einen festen Job, Grenzen und immer einen konkreten Plan um sich sicher und wohl zu fühlen. Ich gehöre jedoch zu den Freiheitsliebenden, die nicht unbedingt den einfachsten und sichersten Weg wählen, sondern auch mal ein Risiko eingehen. Wenn etwas schief geht, ist es auch ok. Alles hat seinen Sinn. Ich will raus in die Welt um auszuprobieren, zu lernen und zu wachsen. Ich vertraue immer auf mich und das Gute.  

 

Roman ist Lehrer und sehr glücklich in seinem Job. Kündigen daher keine Option. Traum schon wieder gestorben? Nein! Er hatte mal von der Möglichkeit gehört, ein Sabbatical zu nehmen. Aber wie genau funktioniert das?

Termin beim Schulleiter. Das Modell ist mindestens auf 3 Jahre angelegt. Man arbeitet 2 Jahre voll, das dritte Jahr dann nicht und bekommt jeweils 2/3 des Gehalts. Klingt erstmal gut, aber das würde bedeuten, die Reise könnte erst Ende 2019 starten. Auf ein kürzeres Modell machte der Schulleiter keine Hoffnung, da das nicht üblich ist.  

Wir haben trotzdem einen Sonderantrag gestellt und begründet, warum es für uns so wichtig wäre bereits Ende 2018 zu verreisen, also mit einem 2-Jahres-Modell.

Den Antrag haben wir kurz vor den Osterferien im April 2017 beim Kultusministerium eingereicht und uns auf wochenlanges Warten eingestellt. Und siehe da, nach den Osterferien war bereits die Genehmigung erteilt. Unglaublich toll, unglaublich surreal.

Roman arbeitet nun also das Schuljahr 2017/2018 bei halben Gehalt und bekommt dann im Schuljahr 2018/2019 die andere Hälfte, ohne zu arbeiten. „"Spießiger" kann man eine Weltreise ja kaum machen" hat eine Freundin gesagt und sie hat so recht. Der Job ruht und Roman hat sogar monatliches Einkommen während der Reise.

Geschafft! Das Zeitproblem ist schon mal Geschichte!

 

Liebe Welt, ja, wir können und wir werden uns die Zeit nehmen! 

 

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Hallo Liebe Welt...

Für uns hat sich die unglaubliche Möglichkeit ergeben die Welt zu bereisen. 1 Jahr. Ich kann es immer noch nicht glauben, aber die ersten Schritte sind gemacht und der Beginn eines großen Abenteuers hat bereits im Kleinen begonnen.

Der Wunsch ist schon lange da. Aber irgendwie passt es ja nie. Keine Zeit, kein Geld. Aber auf was genau warten? Einen Lottogewinn? Ein Jobangebot im Ausland? Eine reiche, verschollene Tante? Blödsinn, es muss JETZT möglich sein! Also wurde die Frage "Wenn nicht jetzt, wann dann?!" zu unserem Leitfaden. Und so begann bereits im März unsere Geschichte, die wir in folgenden Beiträgen erzählen und fortführen wollen.

 

Start wird ca. Oktober 2018 sein, da ich die Hochzeitssaison unbedingt noch erleben und begleiten möchte.

Bis dahin ist ja noch ewig Zeit, haben wir uns gedacht. Noch über 1,5 Jahre, wir beschäftigen uns dann mal im Winter mit Recherche und Planung. Und Schwups – November. Um diese Zeit sind wir 2018 bereits unterwegs – UNFASSBAR

So wird ein Blog über Landsberg nun zu einem Blog über ein Paar, das auf Weltreise geht. Eine Fotografin und ein Lehrer. Zwei so unterschiedliche Berufe, die mit komplett verschiedenen Schwierigkeiten in der Planung und Organisation zu kämpfen haben.

Wir haben noch keine Ahnung wie es werden wird, geschweige denn, welche Länder wir bereisen werden. Ein leeres Buch, das darauf wartet mit bunten Geschichten, Abenteuern und Erfahrungen gefüllt zu werden.

Wir sind super gespannt und freuen uns riesig auf all das, was uns erwartet. 

Liebe Welt, wir freuen uns auf dich!!!

 

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Manuela & Sebastian

Am 05.08.2017 gaben sich Manu und Basti das "Ja-Wort" in Landsbergs schöner Heilig-Kreuz-Kirche. 
Wir trafen uns vor der Kirche zum Brautpaarshooting. Manu sagte mir immer wieder wie sehr die Beiden es hassen fotografiert zu werden, wie unfotogen sie doch sind und dass alle Bilder immer total schrecklich aussehen. "EIN gutes Foto wird am Ende schon dabei sein", so ihre Worte. 
Das höre ich soooo oft und ich kann euch sagen, es hat noch nie gestimmt. 

Die Bilder von den Beiden sind so schön geworden, mir fällt es schwer eine Auswahl zu treffen, am Liebsten würde ich euch alle zeigen!

Liebe Manu, lieber Basti, vielen Dank für eure entspannte und fröhliche Art! Ich hoffe, ich konnte euch die Scheu vom Fotografieren etwas nehmen und euch zeigen, dass ihr eben doch sehr fotogen seid :)

 

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Rosige Zeiten

In Landsbergs Altstadt blüht und duftet es. Rosen in allen Formen und Farben ranken sich die Fassaden nach oben, zieren Hauseingänge, Gärten und Straßen. Ein bisschen wie ein buntes Feuerwerk; schauen, staunen und glücklich sein!

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Abendsonne an der Lechmauer

Endlich ist es wieder lange hell und die Abende werden immer wärmer. Nirgendwo kann man die Abendsonne besser genießen als auf der Lechmauer. Die untergehende Sonne bei einem Eis, Bier oder Wein in die Nacht zu verabschieden, ist wohl die schönste Art einen Tag ausklingen zu lassen.

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Farbe bitte!

Heute ist das Wetter trist und grau. Wie schön, dass Landsbergs Innenstadt einen farbenfrohen Kontrast dazu bildet und so das Gemüt erhellt. Die historischen, bunten Häuschen sind einzigartig in ihrer Architektur und hinter manchen verbergen sich sogar schöne oder auch skurrile Geschichten. So erzählt man sich z.B., dass das Haus auf dem ersten Foto von zwei verfeindeten Brüdern erbaut wurde und sich deshalb die Giebel den Rücken zukehren. 

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Schneeweiß

Seit ein paar Tagen hat der Winter Landsberg fest im Griff. Eisig kalt umhüllt er die Stadt mit einer strahlend weißen Decke aus Schnee. Ein Spaziergang, verbunden mit einem Besuch der zahlreichen Aussichtspunkte, bietet wunderschöne Blicke über die romantisch gezuckerte Altstadt. 

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Wildpark

Nur wenige Schritte trennen die Landsberger Altstadt von einem echten Freizeit- und Naturjuwel. Am Ende einer kleinen Gasse, unter einem Torbogen hindurch, geht es in den Wildpark. Immer am Lech entlang führt der Waldweg bis nach Pitzling oder man biegt vorher tiefer in den Wald, um freilaufendem Damwild und Wildschweinen zu begegnen.

Ein Besuch lohnt sich immer, egal zu welcher Jahreszeit. Im Sommer laden beispielsweise ein Kneippbecken mit klirrend kaltem Quellwasser, eine große Picknickwiese oder Erlebnispfade ein.
Mein ganz persönliches Highlight sind die Wildschweinbabies, denen ich, bis sie ausgewachsen sind, nicht nur einen Besuch abstatte :)  

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